Schön ist es, wenn man überraschend eine Mail bekommt, in der ein sehr lieber Mensch seinen Besuch ankündigt.
Schön ist es, wenn man den Termin, den man eigentlich an diesem Tag gehabt hätte, absagen kann, ohne dass jemand böse ist.
Schön ist es, wenn man miteinander telefoniert und Pläne macht, was man gemeinsam unternehmen könnte.
Mehr als blöd ist es, wenn man am Vorabend mit einer dicken Erkältung von der Arbeit nach Hause kommt, feststellt, dass man (schon wieder) fast 39 Grad Fieber hat und sich so miserabel fühlt, dass man den Besuch unter Tränen absagen muss.
Mehr als blöd ist auch, wenn sich die gerade schon überwunden geglaubte Nasennebenhöhlen-Entzündung mit einem Paukenschlag zurückmeldet und man darüber nachdenken muss, ob man sich mit Tabletten vollpumpt und trotzdem arbeiten geht (weils eigentlich dringend notwendig wäre) oder ob man zum Arzt geht und sich ein paar Tage krank schreiben lässt.
Greeny hatte im Dezember vergangenen Jahres dazu aufgerufen, Socken für Kinder in Bolivien zu stricken. Knapp 500 Sockenpaare kamen aus diese Weise bis Ende Januar zusammen und Martina hatte sich entschlossen, unter allen Einsendern handgefärbte Wollstränge und andere wunderbare Dinge zu verlosen. Und dieses Mal hatte ich Glück und gewann einen tollen Strang in Blau-Türkis-Tönen. Ich bin schwer begeistert davon und möchte Greeny noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Idee und die wirklich viele Arbeit mit der Umsetzung sagen.
Solltest Du je an eine Wiederholung denken, bin ich wieder dabei
Dieses Stöckchen habe ich in verschiedenen Blogs gefunden - und mitgenommen. So was finde ich ganz interessant, weil es einem auch mal selber vor Augen führt, was man schon alles gelesen hat.
Fett gedruckt sind die Titel, die ich schon gelesen habe, kursiv sind die, die ich noch lesen möchte (ich glaube, da ist keiner dabei). Manche Titel habe ich an gefangen, aber nicht zu Ende gelesen, die sind dann nicht fett gedruckt, aber mit einer Bemerkung versehen.
Edit: Bitte bedenkt bei dieser Liste, dass ich ja nun keine Zwanzig mehr bin und viele Bücher schon älter sind. Vieles davon habe ich schon vor vielen Jahren gelesen. Und bei den neueren Titeln: immerhin arbeite ich in einer Bibliothek …
Und wie sieht Eure Leseliste aus?
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien 2.Die Bibel – in Teilen 3.Die Säulen der Erde, Ken Follett 4.Das Parfum, Patrick Süskind 5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry 6. Buddenbrooks, Thomas Mann 7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho 9.Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling 10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke – angefangen, aber nicht zu Ende gelesen 12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon 13.Das Geisterhaus, Isabel Allende 14.Der Vorleser, Bernhard Schlink 15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen 18. Der Name der Rose, Umberto Eco 19. Illuminati, Dan Brown 20. Effi Briest, Theodor Fontane 21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling 22. Der Zauberberg, Thomas Mann 23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch 26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn – angefangen, aber nicht zu Ende gelesen 28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse 30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley 31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera 36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez – angefangen, aber nicht zu Ende gelesen
37. Owen Meany, John Irving 38. Sofies Welt, Jostein Gaarder 39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 40. Die Wand, Marlen Haushofer 41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving – angefangen, aber nicht zu Ende gelesen 42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse 45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter 48. Die Blechtrommel, Günter Grass 49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque 50. Der Schwarm, Frank Schätzing 51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks 52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling 53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson 55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger 57. Sakrileg, Dan Brown 58. Krabat, Otfried Preußler 59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren 60. Wüstenblume, Waris Dirie 61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro 62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson 63. Mittsommermord, Henning Mankell 64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving 66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse 68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher 69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling 70. Tagebuch, Anne Frank 71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult 72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen 74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers 77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé 78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt 79. Winnetou, Karl May 80. Désirée, Annemarie Selinko 81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig 82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving – angefangen, aber nicht zu Ende gelesen 83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë 84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern 85. 1984, George Orwell 86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy 87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy 89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel 90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho 91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow 93. Schachnovelle, Stefan Zweig 94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski 95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi 96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski 97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas 98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel 99. Jane Eyre, Charlotte Brontë 100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
“Die Nacht der Raben” ist der erste Krimi einer Reihe von vier Bänden, die auf den Shetland-Inseln spielen. Jeder Band steht für eine Jahreszeit auf den vielen Inseln.
Ein junges Mädchen wird ermordet, ein Schuldiger schnell gefunden. Aber ganz sicher ist sich der ermittelnde Kommissar nicht und so forscht er in der Abgeschiedenheit der kleinen Insel Fair Isle weiter.
Ann Cleeves beschreibt sehr intensiv die Situation der Insel. Die Enge, die Tatsache, dass jeder jeden zu kennen meint, die stille, eiskalte Landschaft.
Stricken spielt in dem Roman übrigens auch immer wieder eine Rolle, inklusive einer Erklärung, woher vielleicht die farbenfrohen Fair-Isle Muster kommen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der noch ungelesen auf dem Nachttisch liegt.
Dieses Mal hat das Tochterkind einen amerikanischen Strang für mich ausgesucht. Die Farben stimmen nicht auf dem Foto, es ist im Original deutlich dunkler, aber bessere Bilder sind bei diesem Wetter nicht drin.
Ein bisschen unschlüssig bin ich noch, was ich daraus stricken soll. Es sind nämlich nur 200m und für Socken wird das nur knapp reichen. Ich muss aber noch mal in der Kiste nachsehen, in der ich das aufgehoben hatte, vielleicht ist da ja noch ein zweiter Strang, den ich beim Packen der kleinen Päckchen übersehen habe.
Gestern habe ich dem “Frauenzimmer” in Bremen einen Besuch abgestattet. Ich hatte meine Basarkisten durchsortiert und eine große Tüte voller Schals und Socken zusammen gestellt, um sie dort abzugeben.
Das Frauenzimmer ist eine Einrichtung der Inneren Mission, die sich um obdachlose und bedürftige Frauen kümmert. Die Frauen können dorthin kommen zum Essen, Wäsche waschen, manchmal auch für eine Übernachtung. Sie finden dort eine ganze Reihe ehrenamtlicher Helferinnen, die für ihre großen und kleinen Nöte ein offenes Ohr und eine Idee für eine Hilfestellung haben.
Frauen, so erfuhr ich dort, leben nicht so offen auf der Straße, wie Männer das tun. Frauen schlüpfen eher unter, bei Freundinnen, bei Männern, bei zwielichten Gestalten. Und leben dort unter dem Druck, sich klein machen zu müssen, sich unbedingt anpassen zu müssen, leise zu sein, um diesen Schlafplatz nicht wieder zu verlieren. Überhaupt sind Druck, Missachtung und Erniedrigung überall im Leben dieser Frauen ein Thema, auch bei den Behörden, die eigentlich helfen sollen. Hinter jeder dieser Frauen steckt eine bedrückende Geschichte, fast immer auch begleitet von Gewalt. Wenn man beginnt, dort hinter die Fassaden zu schauen, tun sich Abgründe auf, die man als Frau, die mitten im Leben steht und viele Dinge als gegeben hinnimmt und andere selbstbewusst für sich einfordert, kaum fassen kann.
Die Mitarbeiterinnen im Frauenzimmer, die ich gestern kennen lernen durfte, habe ich als sehr warmherzige und zugewandte Frauen erlebt. Ich bin mir sicher, dass meine Sachen jetzt auch tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden und ich werde auch in Zukunft für diese Einrichtung stricken. Socken werden dort immer gebraucht.
Wer das auch unterstützen möchte, kann sich gerne an mich wenden.
Lange habe ich überlegt und abgewogen. Und mich dann doch entschieden, Anfang Oktober zum Spinntreffen nach Eringerfeld zu fahren. Wenigstens ein großes Treffen im Jahr möchte ich mitmachen …
Alle Informationen über das Treffen finden sich hier. Allerdings ist das die Info für das vergangene Treffen, dieses Jahr spinnen wir vom 7. bis 10. Oktober gemeinsam. Aber Adresse und Kosten sind gleich geblieben. Anmelden kann man sich bei Wiebke Lamer, vielleicht mag ja von Euch noch jemand mitkommen. Dann allerdings ist Eile geboten … die Anmeldefrist läuft morgen ab.
Kurz vor Weihnachten hat mich das Tochterkind in den örtlichen Woll-Laden begleitet und sich spontan Wolle für einen Schal ausgesucht. Eigentlich zum Selberstricken, aber weil ich ihr Stricktempo kenne … na ja, hab ich ihn ihr dann gestrickt.
Zwischen den Feiertagen am Jahresende ist der Schal tatsächlich noch fertig geworden - diejenige, die bei Moni zum Stricktreffen zwischen den Jahren waren, erinnern sich sicherlich noch gut an mein Gejammer über das langweilige Gestricksel. Inzwischen trägt sie den Schal ständig und auch der große Sohnemann hat am Rande schon mal angemerkt, dass er einen ordentlichen Schal auch brauchen könnte. Nachtigall, ick hör Dir trapsen …
Verstrickt habe ich je zwei Knäuel der Merino Cool Wool Big von Lana Grossa im großen Perlmuster (2 M re, 2 M li im Wechsel über zwei Reihen, dann 2 M li, 2 M re im Wechsel auch über zwei Reihen), sieht interessant aus, ist aber sehr einfach (und sehr langweilig …). Der Schal ist ungefähr 160cm lang, was dem Tochterkind reicht. Das Material finde ich einfach genial, ich bin ja ohnehin ein Fan von dieser einfachen Merino-Wolle.
Es gehört zum Leben dazu, dass man früher oder später Menschen gehen lassen muss. Endgültig gehen lassen muss, ohne Option auf eine Rückkehr oder Versöhnung. Das tut weh und es gehört mit Sicherheit zu den Dingen, an die ich mich niemals werde gewöhnen können.
Auch das zweite Sockenpaar für dieses Jahr ist fertig. Auch das steckte in der UFO-Kiste und ist eine alte Opal-Wolle. Ließ sich wie immer problemlos verstricken.
Einige Kleinigkeiten, die mich am weiterstricken mancher Dinge gehindert haben, sind jetzt gelöst. Sobald ich Zeit habe, werde ich nun Anleitungen für neue Sockenmuster schreiben und Euch zur Verfügung stellen. Damit wird auch mein UFO-Korb um einiges entlastet. Dann kommen auch mal Zopfmuster von mir, die ich bislang nicht gestrickt habe, weil ich nicht wusste, wie ich die Verzopfungen in den Anleitungen grafisch darstellen sollte. Das Herunterladen einen Fonts mit Stricksymbolen hat mich da enorm weiter gebracht
Und bei der Suche nach einem bereits begonnenen Strickmuster für eine Socke (ich hatte mir mal einmal keine Notizen gemacht, woher das Originalmuster stammt), habe ich noch etliche andere Muster gefunden, die ich mir gut bei Socken vorstellen könnte.
Stash-Verbrauch 2007:
5957 g gesamt Stash-Verbrauch 2008:
6793 g gesamt Stash-Verbrauch 2009:
6505 g (gesamt) Stash-Verbrauch 2010:
428 g (Januar)
428 g (gesamt)