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Archive for the 'Uncategorized' Category

Geschenkt bekommen …

Samstag, Februar 24th, 2007



Knittingsolver

Originally uploaded by vonstrohzugold.

… von Interweave Press. Und selbst für jemanden, der schon so lange strickt wie ich, sind wertvolle Tipps darin enthalten. Und eine recht ausführliche Anleitung zum englischen Stricken, das ich ja schon immer mal ausprobieren wollte. Für fast jedes Strickproblem gibt es einen Lösungsvorschlag und meistens heißen sie nicht: Ribbeln.
Für Strickanfänger ist das ein richtig tolles Buch, es erspart viel Frust - und viele Mühen, die man sich sonst erst erarbeiten muss. Oder ist Euch noch nie aufgefallen, wie oft das Leben Euch stört, wenn Ihr gerade dabei sind 400 Maschen für den neuen Schal anzuschlagen ;-) ?

Der Frühling muss her

Freitag, Februar 23rd, 2007



Narzisse

Originally uploaded by vonstrohzugold.

In der dunklen Jahreszeit überkommt mich nach einer Weile immer die Sehnsucht nach mehr Farbe. Und die Frühlings- und Sommerfarbe schlechthin ist für mich Gelb. Und wenn es dann gar zu arg wird mit der Sehnsucht, dann stricke oder sticke ich etwas Gelbes.
Diese Blüte habe ich vor Jahren schon einmal gestickt und dann an jemanden verschenkt, der sie so sehr bewundert hat. Ich wollte sie schon lange ein zweites Mal sticken, fand aber die Anleitung nicht wieder. Jetzt ist sie wieder aufgetaucht und ich habe sofort angefangen, die Narzisse zu sticken.
Die Anleitung ist von der Haandarbeijdets Fremme aus Dänemark und dort aus dem Osterheft.

Fundstück

Mittwoch, Februar 21st, 2007

I think it’s better to burn out than to fade away.
It’s better to live out your days being very, very active
- even if it destroys you -
than to quietly disappear.

Post

Dienstag, Februar 20th, 2007



Post

Originally uploaded by vonstrohzugold.

Vor ein paar Tagen fand ich eine wunderbare Überraschung in meinem Briefkasten. Es gab da jemanden, der gelesen hatte, dass es mir nicht gut geht und mir ein Freude machen wollte. So bekam ich eine Karte und verschiedene Sockenanleitungen geschickt, die mich aufmuntern sollten. Eine war dabei, die mir völlig neu war und die ich jetzt gleich auf den Nadeln habe.
Danke, Katharina, Deine Überraschung ist wirklich geglückt. Leider habe ich Deine Mailadresse nicht, aber ich weiß, dass Du hier mitliest und meine Zeilen sicher findest. Eine Anleitung habe ich gleich ausprobiert, das Ergebnis zeige ich Dir, wenn wir uns das nächste Mal treffen. Und ich wünsche mir, dass das nicht allzulange dauern wird. Tausend Dank!

Gerade gesehen

Montag, Februar 19th, 2007



Reise Pinguine

Originally uploaded by vonstrohzugold.

Und weil es so schön ist und weil man, wenn man krank ist, ganz viele Filme gucken kann, gleich noch ein weiterer Film.
“Die Reise der Pinguine” erzählt die Lebensumstände der Kaiserpinguine in der Antarktis. Kälte und Stürmen trotzend wandern die Pinguine wochenlang zwischen dem Meer und ihren Brutstätten hin und her. Die Entbehrungen, die diese Tiere auf sich nehmen, um ihre Jungen zu zeugen und groß zu ziehen, sind enorm.

Wenn man sich beim Ansehen des Films nicht von den umstrittenen Kommentaren ablenken lässt, sieht man beeindruckende Bilder einer unwirtlichen Landschaft, faszinierend und erschreckend zugleich. Und Bilder eine Tierrasse, die allen Widrigkeiten trotzt und sich damit unseren Respekt verdient hat. Und niedlich ist es irgendwie auch ;-)

Gerade gesehen

Montag, Februar 19th, 2007



das-leben-der-anderen

Originally uploaded by vonstrohzugold.

Ich habe schon länger keine DVD mehr vorgestellt, was vor allem daran lag, dass ich überwiegend Filme gesehen habe, zu denen ich nichts weiter sagen muss: “Ab durch die Hecke” oder “Ice Age 2″ - da braucht es keinen Hinweis mehr.
An diesem Wochenende aber sah ich einen Film, der, obgleich tatsächlich für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert, vielleicht doch einigen entgangen ist.
“Das Leben der Anderen” erzählt die Geschichte eines linientreuen DDR-Autors. Aufgeheizt durch einen SED-Offizier beginnt ein Stasi-Offizier den Schriftsteller zu bespitzeln. Beeindruckt durch die völlig anderen Lebensumstände aber, stellt sich der Offizier schützend vor den Schriftsteller, als dieser sich in einem SPIEGEL-Artikel kritisch dem Regime gegenüber äußert. Die Bespitzelungen werden schießlich kurz vor der Wende eingestellt. Erst Jahre nach der Wende erfährt der Schriftsteller von seiner Bespitzelung und nimmt Einsicht in seine Stasi-Akten und erfährt dabei, wer sich schützend vor ihn gestellt hat.
Der Film erzählt eindringlich mit welchen Methoden die Stasi gearbeitet hat und hinterlässt ein ungutes Gefühl, weil man einfach nicht glauben kann, dass in einem deutschen Staat, Menschen so behandelt wurden.

Für mich wirft das wieder viele Fragen auf, die den Wahrheitsgehalt solcher Filme betreffen, hadere ich doch noch immer mit den fragwürdigen Wahrheiten, die weiter zurück liegende deutsche Vergangenheit betreffen. Und wer was zu DDR-Zeiten gewusst hat, wird sich vermutlich schon jetzt nicht mehr wirklich klären lassen. Schade eigentlich.

Ein neues Tuch …

Montag, Februar 19th, 2007


MilleColori

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… wurde gestern Mittag fertig. Aus 400g Mille Colori gestrickt, nach dieser Anleitung hier. Allerdings habe ich andere Maschenzahlen genommen, als in der Anleitung angegeben. Das Tuch hatte mir bei Knittaxa schon so gut gefallen und ich wollte für dieses Garn eine Strickweise, die nicht die schönen Farbverläufe verwischt. Die Farben sind im Original um ein vielfaches leuchtender aus, die Pinktöne sind fast neonfarben. Es passt wunderbar zu meiner grauen Wolljacke und heute früh beim Arzt wurde es schon das erste Mal lautstark bewundert.

Ja, ich war heute wieder beim Arzt. Die Lungenentzündung will einfach nicht weg gehen. Nun bin ich noch wieder eine Woche länger zu Hause und hoffe, dass ich wenigstens nächste Woche wieder arbeiten kann.
Meine Reise nach Bielefeld muss ich nun leider endgültig absagen, keine Chance, wenn ich noch die ganze Woche krank geschrieben bin. Langsam fängt es an, mich zu nerven, vermutlich auch deswegen, weil es mir noch nie während einer Lungenentzündung so dreckig ging, wie dieses Mal. Und das hier war ja beileibe nicht die erste.

Stickdose

Sonntag, Februar 18th, 2007



Stickdose

Originally uploaded by vonstrohzugold.

Wenn man unverhofft ein paar Tage frei hat und nicht viel machen darf, kann es schon mal passieren, dass man über Dinge stolpert, die man schon fast vergessen hatte. So fand ich dieses Mal in meiner großen Schublade noch einen Rest von diesem wunderbaren Stoff. Und weil mich gerade mal wieder die Sticklust überkommen hat, entschloss ich mich, eine Spanschachtel damit zu beziehen und darin meine Stickutensilien aufzubewahren. Meine Tochter zog also los, eine Schachtel besorgen und so wie auf dem Foto sieht die fertige Dose jetzt aus. Auf dem Bild ist auch das angefangene Stickzeug zu sehen, aber Ihr müsst Euch noch ein wenig gedulden, bis Ihr es ganz gezeigt bekommt. Aber passend zum vorherigen Eintrag ist auch das ein Bild, dass meine Sehnsucht nach Farben Rechnung trägt.

Februar

Sonntag, Februar 18th, 2007



Amarillis1

Originally uploaded by vonstrohzugold.

Als Kind war der schrecklichste Monat für mich immer der Januar. Er wollte und wollte kein Ende nehmen und das ganze Jahr lag noch vor einem. Irgendwann fing das an, sich zu ändern. Der Januar wurde ein Monat wie jeder anderer, aber der Februar wurde immer grauer und trüber. Und so ist es jetzt dieser Monat, der mich traurig werden lässt und - obwohl ich eigentlich viel eher ein Wintermensch bin - die Sehnsucht nach Wärme und Sonne und Farbe wachsen lässt. Vor allem die Farben sind es, die mir fehlen, das triste Grau in Grau macht mich müde. Und so versuche ich in diesen Tagen mir die Farbe halt ins Haus zu holen. Ich kaufe Körbchen mit bunten Frühlingsblumen, Tulpen, Narzissen, Primeln und stelle sie überall auf. Und ich päppele meine Amaryllis-Pflanzen wieder auf und sie danken es mit wunderbaren Blüten. Sie stehen jetzt am Küchenfenster - eine zweite steht noch daneben - und zeigen auch nach außen, dass es Zeit wird für mehr Farben in der Natur.
Das passt jetzt leider nicht ganz zum aktuellen Project Spectrum Monat, musste aber trotzdem einfach sein.

8 Dinge, die ich als Kind nicht mochte

Donnerstag, Februar 15th, 2007

1. Rosenkohl, Blumenkohl und Spargel.
Habe ich, wenn es sein musste, auch über den Tisch wieder ausgek….
Blumenkohl esse ich unterdessen, Spargel sogar sehr gerne und Rosenkohl rühre ich auch heute noch nicht an.

2. Gewitter
Da bin ich immer ganz tief unter meine Bettdecke gekrochen vor Panik. Hab geschwitzt ohne Ende und war froh, wenn der Spuk vorbei war. Heute lässt mich das völlig kalt.

3. Sonntagsnachmittags-Spaziergänge mit meinen Eltern
Ob das alle Kinder hassen? Ich war froh, wenn ich aus welchem Grund auch immer, nicht mitgehen musste. Es war ja nicht der Spaziergang alleine, aber vorher die Sonntagsklamotten anziehen und “schick” machen *grusel*

4. Besuche von der Oma väterlicherseits
Erstens schlief sie immer in meinem Zimmer und ich musste bei meinem Bruder auf dem Sofa schlafen. Dann kam sie zweitens immer für zwei Wochen und es gab oft Streit, wenn sie da war. Sie mochte mich nicht - als Kind spürt man das. Und drittens gab es dann oft genau jene Dinge, die nicht auf meinem Speiseplan standen (s.o.), bei einer dieser Gelegenheit k…. ich auch über den Tisch.

5. Betrunkene Männer
Diese Abneigung ist mir bis heute erhalten geblieben.  Muss ich nicht haben -  definitiv.

6. Mathe-Unterricht bei Herrn Adolph
Diesen Mann habe ich gehasst, wie man mit 11 und 12 Jahren nur hassen kann. Und er mochte mich auch nicht. Es gab Tränen in fast jeder Mathe-Stunde und ich bin immer nur haarscharf an der Fünf vorbei gerauscht. Mathe ist danach nie wieder mein Lieblingsfach gewesen, auch wenn meine Abitur-Zulassungsnote in Mathe eine 2 war. Immerhin.

7.  Mundabwischen
Wenn meine Mutter mit dem angefeuchteten Taschentuch unterwegs schon kam, wurde mir schon schlecht. Als meine Kinder klein waren, hatte ich immer, immer, immer eine kleine Dose mit einem Waschlappen dabei. Niemals wollte ich ihnen den Mund mit Spucke abwischen *würgs*

8. Mützen und Strumpfhosen
Auch heute noch ein Trauma, seufz. Ich trage weder Mützen, die ich übrigens auch als Kind immer sofort abgesetzt habe, kaum dass ich außer Sichtweite war, noch Strumpfhosen, auch keine Nylons. Dafür aber lange Strümpfe ;-)