Zu den wenigen guten Dingen, die so eine lange Krankheitsphase mit sich bringt, ist die Zeit, die man hat, um UFOs fertigzustellen. So ist nun auch endlich eine Decke fertig, die ich schon lange in Arbeit hatte. Eigentlich waren ohnehin nur noch Restarbeiten zu erledigen, sprich die Umrandung zu stricken, aber die Decke ist halt warm und unhandlich und ich hatte sie das letzte Mal im vergangenen Sommer in Arbeit. Jetzt passte aber alles und die Restarbeiten gingen relativ zügig von der Hand und ich konnte die Wärme unter der großen Decke sogar genießen.
Gestrickt habe ich zwei Teile nach einer Anleitung von Woolythoughts, die ja viele dieser geometrischen Formen in Strickanleitungen umgesetzt haben. Jedes Teil ist ungefähr 120 x 120 cm groß. Diese Teile habe ich dann an einer Seite zusammen gehäkelt und mit einer schmalen Umrandung zusammen gefasst. Die Decke wirkt etwas unproportioniert, weil sie im Verhältnis länger als breiter ist. Da das den Empfänger der Decke aber nicht stört, kann ich großzügig darüber hinwegsehen.
Die Decke hat ein Gesamtgewicht von 2 kg und ist aus doppelt genommener Sockenwolle gestrickt. Die Menge verteilt sich recht gleichmäßig auf die gewählten Farben.
Das Stricken hat Spaß gemacht und war auch recht kurzweilig. Nur zum Schluss, bei diesen großen Dreiecken wird es dann öde.
Die Decke hat in Clausthal ein neues Zuhause gefunden und wird den Sohnemann hoffentlich immer wärmen.
Nun mache ich mich an die nächste Decke, die Tochter wartet schon darauf.