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Archive for April, 2005

Übersetzungen

Samstag, April 30th, 2005

Natürlich habe ich mich wieder beruhigt. Die bremische Politik kann ich sowieso nicht ändern und gestern stand wieder ein Artikel in der Zeitung, der etwas völlig anderes berichtete, als das, was wir bislang hörten. Fakt ist aber, es ist definitiv nichts entschieden und so lange sich die Politiker nicht entschließen können, mal miteinander zu sprechen, wird auch nichts entschieden. Und wie sagte unsere Geschäftsleitung: “Warum regen Sie sich überhaupt auf, sie verlieren doch nicht Ihren Job?” Gut, das ist auch eine Einstellung und über den Rest dazu und über meine völlig unmaßgebliche Meinung decke ich lieber den Mantel des Schweigens.
Mehr nerven tut mich da schon der verpatzte Sommerurlaub, den ich nun nach den Ferien nehmen muss. Ich habe dafür durchgesetzt, dass ich in den Herbstferien die komplette Zeit nehmen kann, auch wenn das eigentlich theoretisch nicht machbar ist. Rache muss sein! Und wer weiß, was bis dahin ist.

Heute früh habe ich dann auch endlich mal wieder einen Krimi zuende gelesen. Ich las darüber in einem anderen Blog und das machte mich neugierig. Sandra Brown, “Envy - Neid” begleitete mich durch die letzten Tage. Spannend fand ich ihn schon und gut geschrieben. Nur absolut schlecht übersetzt. Wenn ich in einem Buch lesen muss “Die Invasion einer!!! Hornisse vertrieb sie (…)”, dann frage ich mich ernsthaft, ob das irgendein Lektor nach dem Übersetzen noch einmal gelesen hat. Und das war nur einer von mehreren haarsträubenden Übersetzungsfehlern. Trotzdem tat auch mein Ärger darüber der Spannung keinen Abbruch. Und wer einen Krimi zur Entspannung sucht und keine tiefschürfende Literatur braucht, ist mit diesem Titel gut bedient.

Heute vormittag war ich mit einer Freundin in Fischerhude in der “Spinnstube”. Natürlich konnte ich nicht ohne Wolle nach Hause gehen, seufz. Und eine Menge Ideen tauchen schon wieder in meinem Kopf auf. Aber mehr berichte ich erst darüber, wenn ich wieder mehr Zeit zum Stricken habe. Das nächste lange Wochenende will ich endlich nutzen für intensive Stash-Reduzierung. Oder so :-) )

Und heute Nachmittag hat sich mein Spinnrad nach der langen Winterpause mal wieder auf der Terrasse breit gemacht. Erst eine Spule vom Traditional mit gelber Wolle gefüllt, dann eine vom Joy mit grüner Wolle. Ich fands zwar noch ein wenig frisch, denn obwohl die Sonne schien und wir eine unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit hatten, fand ich den Wind doch nicht so prickelnd. Aber es tat gut, dass Gesicht nebenbei mal wieder in die Sonne zu halten.

Was für ein Tag!

Donnerstag, April 28th, 2005

Nur Chaos, nur schlechte Nachrichten, nur Widersprüchliches. Diesen Tag möchte ich gerne zurück geben, der ist schon mal benutzt. Nein, ich erzähle nicht mehr, ich rege mich nur wieder auf. Aber es spottet jeder Beschreibung, was hier in der bremischen Politik abläuft - das könnt ihr mir glauben.

Ich freue mich, dass ich bald nach Hause kann und hoffentlich heute Abend noch in Ruhe ein wenig stricken kann. Das wäre jetzt genau das richtige nach diesem bescheuerten Tag. Brrr.

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 17/2005

Mittwoch, April 27th, 2005

Hast du schon einmal ein Material verstrickt, das nicht in das Schema Wolle/Garn passt? Metall? Kunststoffbänder? Kabel? Erzähl doch mal!

Ganz klare und kurze Antwort: Nein. Ich würde gerne was ausprobieren, hab das aber noch nie gemacht. Bin gespannt auf die anderen Antworten, Erfahrungen und Ideen.

Going home

Dienstag, April 26th, 2005

Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn man ein Deja-Vu erlebt? Habt Ihr schon mal einen Ort erlebt, den Ihr meintet zu kennen, obwohl Ihr nachweislich noch niemals dort gewesen seid? Ist Euch eine Begebenheit vertraut, obwohl Ihr so etwas noch nie erlebt habt? Nein, ich bin nicht auf einem esoterischen Tripp, mir ist nur eben etwas widerfahren, was ich nicht erwartet hatte.

Kurz nach der Geburt meines Sohnes lernte ich eine Frau kennen, die viel von Esoterik versteht. Sie pendelt, legt Karten, kennt magische Orte und Engel. Ich bin da eher wissenschaftlich orientiert, glaube an die Dinge, die ich sehen und anfassen kann. Pendeln ist für mich Humbug. Aber ich mochte diese Frau und wir wurden Freundinnen, die sich über viele Dinge unterhalten konnten. Eines Tages noch sehr zu Beginn unserer Freundschaft bat ich sie, doch einmal für mich zu pendeln. Und nach anfänglichem Sträuben pendelte sie einige Dinge für mich aus. Zum Beispiel, dass ich schon mehrfach gelebt hätte und schon öfter mit ihr befreundet war. Und dann sagte sie Dinge, die mich stutzig werden ließen. Sie sagte mir, ich hätte nicht immer in Deutschland gelebt, meine Wurzeln seien in einem anderen Land und ich hätte immer wieder Sehnsucht danach.
Und das erinnerte mich eine Begebenheit, die schon so viele Jahre zurück lag und die sie unmöglich wissen konnte.
Als ich vor vielen, vielen Jahren noch während meiner Schulzeit das erste Mal nach England kam, hatte ich das Gefühl nach Hause zu kommen. Ohne es erklären zu können, war mir klar, dass ich in dieses Land gehöre. Plötzlich wusste ich, warum ich auf Englisch träumen kann, warum ich auf Englisch antworte, wenn man mich anspricht, wenn ich tief in Gedanken versunken bin oder plötzlich auf etwas reagieren muss. Und viele Jahre lang war mein Bestreben darauf ausgerichtet, mein Leben in England zu leben.
All diese Dinge waren in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten. Ich habe akzeptiert, dass es für mich zur Zeit eben kein Leben im Ausland geben wird. Viele Erinnerungen und Bilder aber kamen wieder hoch, als ich auf dem Runrig-Konzert war. Ich dachte an die Buchhandlung in Edinburgh, in der ich hätte arbeiten können, an das kleine Cottage, dass ich nur von Fotos kenne, die mir der Besitzer der Buchhandlung geschickt hatte und das mein neues Zuhause werden sollte. Und ich dachte an die tiefe Enttäuschung, als meinem Antrag auf eine Arbeitsgenehmigung nicht entsprochen wurde. Damals brauchte man das noch, heute ist das alles viel, viel einfacher. So starb mein Traum von Schottland, noch bevor er so richtig begann. Auch alle anderen Versuche in den folgenden Jahren blieben erfolglos, ich hatte viele Vorstellungsgespräche, aber überall war ich nur die Nummer Zwei.

Vorhin, als ich von der Ärztin nach Hause fuhr, hörte ich im Auto von Runrig “Going home” und vor meinem Auge sah ich Bilder von Schottland und seinen Menschen, so wie ich es kennen gelernt hatte. Und ich spürte wieder die Sehnsucht nach dieser Art von Leben in diesem besonderen Land. Es war meine Vorstellung zu “Going home”. Es war eine merkwürdige Stimmung in meinem Auto.

In the distant day was dawning
Comes to me the early morning
Something tells me that I’m going home

The brand new sun shines bright
From the darkness fields of light
Something tells me that I’m going home

Going home
Where the summers coming in
And the moonlight on the river
Shows me where I’ve been

Soft the rain gently falling
Lightly ‘cross the city morning
I get the feeling that I’m going home

Across the moorland, past the mountains
O’er the rivers beside the new stream
Something tells me that I’m going home

As the trains rolling nearer
Ah, the feeling just to be there,
Something tells me that I’m going home

Now the skylines reach my eyes
The ridge stands out in highland skies
I just can’t believe I’m going home

Going home

(Runrig, Going home)

Diese Begegnung mit der Esoterik war meine erste, aber nicht die letzte. Immer wieder stieß ich vor allem in den letzten, für mich so schweren Jahren, auf Umstände und Begebenheiten, die sich nicht immer rational erklären ließen. Einen wirklichen Halt konnte ich darin nicht finden, aber ich stehe diesen Dingen aufgeschlossener gegenüber als früher. Und manches half mir durch dunkle Zeiten und gab mir Hoffnung für die Zukunft. Nicht alle Dinge zwischen Himmel und Erde lassen sich wissenschaftlich erklären.

Fertig!

Dienstag, April 26th, 2005

Alle Unterlagen sind sortiert und abgeheftet. Nun fehlt nur noch die Aufstellung für die Krankenkasse und dann bringt diese Aufräumaktion eine satte Summe Rückerstattung. Auch nicht schlecht, oder? Mensch, was würde ich aufräumen, wenn ich dafür immer so viel Geld bekommen würde. Obwohl: professionelle Aufräumer sollen ja mittlerweile sehr gefragt sein und gutes Geld verdienen. Wäre das nicht was für mich?

Vor mir habe ich immer noch diesen gräßlichen Arzttermin. War ein Feierabend-Termin. Als ich den Termin vereinbart habe, wusste ich ja noch nicht, dass ich heute frei habe. Das Einzige, was mir über das Wissen um diesen Arzttermin hinweg hilft, ist die Tatsache, dass direkt neben der Praxis ein sehr gut ausgestatteter Woll-Laden ist. Hoffentlich führt das nicht schon im Vorfeld zu ausgesprochenen Panik-Einkäufen. Wünschte, es wäre schon vorbei, jammer.

Gestern….

Dienstag, April 26th, 2005

Regalschaf
Originally uploaded by wollkistchen.

… war ich sehr fleissig auf dem Dachboden am Werk. Aufraeumen war angesagt und ich habe das dieses Mal auch wirklich konsequent durchgezogen. Ich habe aber auch noch nie so viel weggeworfen wie bei dieser Raeumaktion. Nun stehen hier noch einige Kisten rum, die ich für Flohmarktaktionen der Kinder in diesem Fruehjahr noch durchsortieren will. Aber der erste Flohmarkt ist erst in knapp zwei Wochen, da habe ich noch ein wenig Zeit. Und vieles davon wird auch wieder auf der Muelldeponie landen. Keine Ahnung, warum man immer so viel alten Krempel aufhebt.

Das wunderbare Regalschaf auf dem Foto bekam ich am Sonntag von Andrea. Fuer das Hin- und Herfahren zum Treffen in Vechta. Waere nicht noetig gewesen, ich waere ja ohnehin gefahren, aber lieb finde ich es von Andrea. Einen Namen hat das Schaf noch nicht, so langsam gehen uns die Schaf-Namen aus. Irgendwelche Vorschlaege?

Heute steht die naechste Aufraeum-Aktion ins Haus. Ich muss endlich mal die Ablage erledigen und einige Ordner neu sortieren. Und dann habe ich auch noch so einen aeusserst unangenehmen Arzttermin. Nein, nicht beim Zahnarzt, aber viel besser ist das hier auch nicht, grusel. Ich habe so was von die Nase voll von Wartezimmern, dass es mich immer mehr Ueberwindung kostet, einen Arzttermin zu machen. Aber manche Termine muessen eben sein. Hilft ja nichts.

Ziemlich genervt….

Sonntag, April 24th, 2005

… bin ich derzeit von Blogger.com. Alles, was ich mühsam auf der rechten Seite eingebaut hatte, schmeißen sie mir wieder raus. Und das Spiel beginnt nun von neuem. Witzig finde ich das nicht, es war eine Menge Arbeit für jemanden, der sich noch nicht so gut auskennt in der HTML-Welt. Nun werde ich in den nächsten Tagen noch einiges ändern und hoffe, dass sie mir nicht wieder alles kippen. Nun gut, wenn ich es von der positiven Seite sehe, dann übt es eben auch. Grummel.

Das Muster aus der Naehe

Sonntag, April 24th, 2005

Vechta1
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Und so sieht das Muster aus, wenn man einmal genauer hinschaut. Einfach, aber effektvoll, denke ich.

Vechta-Treffen-Muster

Sonntag, April 24th, 2005

Vechta2
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So sieht er also aus, der Socken, den es heute speziell fuer die Teilnehmer am Stricktreffen in Vechta bei Tina gab. Wir hatten einen wunderbaren Tag bei Tina und ihrer Familie, haben viel geschwatzt, viel gestrickt und viel gelacht. Und wieder haben einige Namen aus dem Internet ein Gesicht und ein Laecheln bekommen. Es gab auch manches Neues zu erfahren, Gutes zu essen, Wolle zum Tauschen und Buecher zu bestaunen.
Vielen Dank an Tina fuer die tolle Organisation.

Wollkistchen-Banner

Samstag, April 23rd, 2005

Wollkistchen
Originally uploaded by wollkistchen.

So sieht er aus, mein Banner. Noch nicht wirklich ueberzeugend, aber immerhin, ein Anfang ist gemacht. Und nun hoffe ich auch, dass ich es schaffe, ihn in meinem Blog so einzubauen, dass Ihr ihn Euch mitnehmen koennt.





    Mein Ravelry-Name: Wollkistchen




    Mein Farben-Blog


    Hier gibt es noch alle Muster aus dem Mustersocken-Knitalong zum Nachstricken


    Freie Anleitungen für meine Mustersocken



    Stash-Verbrauch 2007:
    5957 g gesamt
    Stash-Verbrauch 2008:
    6793 g gesamt
    Stash-Verbrauch 2009:
    6505 g (gesamt)
    Stash-Verbrauch 2010:
    428 g (Januar)
    347 g (Februar)
    438 g (März)
    387 g (April)
    485 g (Mai)
    186 g (Juni)
    2271 g (gesamt)