Vor ein paar Tagen sprach ich mit einer guten Freundin über das eigentlich geplante Stricktreffen in Aachen. Und heute entschied ich mich, es endgültig abzusagen. Noch ein Treffen mehr im ohnehin schon terminreichen Frühjahr ist wohl völlig unsinnig. Und das, was ich mit dem Treffen erreichen wollte, nämlich dass sich möglichst viele Strickerinnen und Stricker dort kennenlernen, werde ich so auch nicht schaffen. Es gibt ausreichend viele kleinere und größere Treffen, die so ein großes Treffen überflüssig machen. Vor zweieinhalb Jahren, als wir uns das erste Mal in Hechingen trafen, sah die Situation noch ganz anders aus. Aber viele neue Treffen haben sich seitdem etabliert - und eigentlich ist das auch gut so. Ich spare mir die viele Arbeit und fahre lieber zu einem anderen Treffen mehr. Das hat auch was.
Verabschiedet habe ich mich auch schon fast ganz vom nächsten Round-Robin. So gerne ich ihn mitsticken würde, ich fürchte, ich schaffe es einfach nicht. Ich muss erst mal einiges zu Ende bringen und fertigstellen, bevor ich neue Aufgaben in Angriff nehmen kann. Es macht keinen Sinn so. Und es setzt mich einfach auch nur unnötig unter Druck. Mir scheint, dass das etwas ist, was ich gerade nur schwer aushalten kann.
In den nächsten Wochen würde ich mich gerne verstärkt um die beiden Faserbücher kümmern. Die zwei großen Kartons, die hier stehen, hätte ich gerne weg und lieber alles geordnet in zwei Ordnern. Am liebsten hätte ich ja zwei Ordner mit Schafen drauf und ich muss unbedingt mal bei Sheepworld nachsehen, ob ich so etwas dort bestellen kann.
Und natürlich habe ich diese wunderbare Garn, dass ich am Dienstag entdeckt hatte, noch gekauft. Einfach traumhaft in den Farben. Aber ich zeige es Euch noch nicht, erst wenn ich ein Stück mehr von meinem Wunschobjekt gestrickt habe. Es liegt jetzt am Computer und ich nehme es immer dann, wenn ich warte muss, bis der Rechner hoch- oder runtergefahren ist. Mindless knitting.