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Archive for Juli, 2006

Restesocken-Knitalong

Montag, Juli 31st, 2006

RestesockenKAL
Originally uploaded by wollkistchen.

Gerade noch so kurz auf knapp habe ich mich angemeldet für den Restesocken-knitalong. Puh. Und fand auf der Seite auch gleich ein nettes Muster für meine Reste und freue mich nun schon, dass ich hoffentlich die Socken bald stricken kann. Einen Monat habe ich Zeit, dass sollte eigentlich reichen.

Gestern Abend und in der vergangenen Nacht hat es nun auch endlich bei uns ein wenig geregnet. Die Luft ist ungeheuer frisch heute morgen. Und kühler als die Tage zuvor. Scheint, als sei die Hitzewelle nun tatsächlich erst einmal vorbei. Nicht, dass ich böse deswegen wäre. Ich freue mich darauf, endlich mal wieder nicht schwitzend zum Strickzeug greifen zu können.

Nur ein paar kurze Tage …

Sonntag, Juli 30th, 2006

Idar-Oberstein
Originally uploaded by wollkistchen.

… waren wir in diesem Sommer unterwegs. Nun sind wir wieder zu Hause. Wir haben die Freundin unserer Tochter nach Hause gebracht, von der Nordsee bis hinunter in die Pfalz. Die Gegend dort, so ganz anders als hier, hat uns gut gefallen und ich denke, wir werden irgendwann ein paar Tage länger dort Urlaub machen. Sehr beeindruckt hat mich Idar-Oberstein mit seiner Felsenkirche, die oberhalb des Ortes in den Felsen gehauen wurde und dort über die Stadt wacht. Leider hatten wir keine Zeit, sie genauer anzusehen. Dafür haben wir das Deutsche Edelstein-Museum besucht, das sehr beeindruckend war. Der Faszination der polierten Steine in vielen verschiedenen Farben kann man sich kaum entziehen. Das Museum enthält viele Ausstellungsstücke, aber nicht so viele, dass man sich überfordert fühlt. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Gestrickt habe ich nicht viel, es war dort oben im Süden noch viel wärmer als hier. Dafür habe ich viele Ideen im Kopf, die nur auf die Umsetzung warten.
Morgen beginnt der Arbeitsalltag wieder, erst im Oktober ist der nächste Urlaub in Sicht. Aber auch die vier kurzen Tage haben gut getan.

Vor der Abreise habe ich noch Bücher gewälzt und überlegt, welchen Schal ich aus welcher Uruguay-Wolle stricken werde. Entscheidungen sind noch keine gefallen, ich werde mir Zeit damit lassen. Die Farbe der Uru-Wolle, die mir nicht so gut gefallen hat, ist mittlerweile auch abgehaspelt und sieht jetzt viel besser aus. Das Abhaspeln ging übrigens ganz leicht und einfach, ich hatte vorher ein wenig Bedenken, weil das Garn sehr dünn und einfädig ist. Ich freue mich schon auf das Verstricken.

Ein paar Tage Pause …

Mittwoch, Juli 26th, 2006

… tun uns allen mal ganz gut. Morgen sehr früh fahren wir unser Besuchskind nach Hause. Gute 600km durch Deutschland, der Wärme entgegen *grusel*

Heute kam überraschend doch noch meine Uruguay-Wolle. Bilder gibts, wenn ich zurück bin. Zwei Farben sind supertoll, eine gefällt mir nicht ganz so gut. Mal sehen, was ich daraus mache. Noch purzelt mir keine Idee entgegen. Aber vielleicht ist es auch besser, wenn ich jetzt nicht noch etwas Neues anfange …

Euch allen ein paar schöne Tage!

Miniaturwelt

Mittwoch, Juli 26th, 2006

Gestern haben wir den Tag in Hamburg verbracht und waren unter anderem auch in der Miniaturwelt-Ausstellung in der Speicherstadt. Eigentlich habe ich mit Modell-Eisenbahnen nicht so ganz viel am Hut, aber diese Ausstellung hat mich absolut begeistert. Stunden haben wir dort zugebracht und trotzdem nicht alles gesehen. So viele Einzelheiten aus dem Leben gegriffen, das ist fast unglaublich, die Eisenbahn trat dabei fast in den Hintergrund. Wieviel Zeit muss das kosten, Land und Leben so detailreich darzustellen? In dem Nachbau der AOL-Arena lief gerade ein Fußballspiel, es wurden sogar Fähnchen im Stadion geschwenkt. Ein Stückchen weiter lief das gleiche Spiel auf einer Großbildleinwand, sagenhaft. Die Beleuchtung in der Ausstellung simulierte Tag und Nacht und des Nachts konnte man sogar die Beleuchtung der Autos und Bahnen und Häuser erkennen, die sich dann eingeschaltet hat. Es gab bei den Autos nicht nur Vorder- und Rücklichter, sondern auch funktionierendes Fernlicht und Blinker. Daneben sahen wir den “Fliegenden Holländer”, der durch Eisberge fahren konnte, wir sahen Pippi Langstrumpf, eine Wasserleiche, einen Handtaschendieb, ein Großfeuer mit großem Feuerwehraufgebot. Wir sahen ein sich drehendes Riesenrad, einen Feuerspucker, ein nacktes Liebespaar in einem Sonnenblumenfeld, plantschende Kinder im Wasser. Da werden wir auf jeden Fall noch mehrfach hinfahren, es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auch sonst ist Hamburg ja immer eine Reise wert, unser Besuchskind war erstaunt, wo überall in Hamburg man am Wasser ist.

Mein Tuch habe ich jetzt zur Seite gelegt. Ich bin an der Stelle, an der ich entscheiden muss, wie es weiter geht. Für die Fertigstellung nach Anleitung habe ich definitiv nicht genug Wolle. Ich müsste dann jetzt das Muster ändern, damit ich nicht mit einem unfertigen Blattmotiv die Abschlusskante stricken muss. Allerdings habe ich jetzt über strickreste.de erst mal eine Suchaktion nach meinem Garn gestartet. Da es noch nicht so lange aus dem Programm von Lana Grossa ist, habe ich vielleicht eine Chance. Und die Reaktionen auf meine Anfrage warte ich ab, bevor ich weiter stricke. Und es wäre ja auch nicht so, dass es mir an anderen Strickmöglichkeiten mangelt. Wenn ich in meinen UFO-Korb gucke, wird mir schon wieder ganz anders. Wo kommen bloß immer die angefangenen Strickstücke her? Ja, ich weiß, ich hatte eine Phase der Startitis, böse Falle. Und so viele verlockende Garne und vor allem Muster liegen hier noch rum … *seufz*

Maschenmarkierer und Amulett-Bags

Montag, Juli 24th, 2006

MaschenmarkiererBags
Originally uploaded by wollkistchen.

Da es mir am Wochenende einfach zu heiß zum Stricken war, habe ich halt notgedrungen etwas gebastelt. Endlich mal wieder Maschenmarkierer (die meisten zum Verschenken) und dazu habe ich dann doch gestrickt, kleine Amulett-Bags nach einer Magknits-Anleitung. So langsam *jammermodusan* fängt das Wetter so richtig an, mir auf den Keks zu gehen. Eigentlich bin ich damit ja sehr langmütig, weil ich irgendwann mal beschlossen hatte, mich nur noch über Dinge zu ärgern, die ich auch ändern kann. Aber diese unglaubliche Hitze schränkt mich in meinem Aktionsradius dermaßen ein, dass ich nichts mehr erledigt kriege. Und das macht mich wütend. Gut, auf der anderen Seite habe ich bei der Hitze sehr deutlich weniger Schmerzen, aber ein paar Grad weniger hätten sicher fast den gleichen Effekt und ich würde mehr schaffen. Verd…., ich hab doch in diesem Jahr nur diese eine Woche Urlaub im Sommer *jammermodusaus*

Heute vormittag hatte ich trotz Urlaub noch eine Sitzung, an der ich teilnehmen musste. Um den Tag trotzdem zu nutzen, habe ich die Mädels mitgenommen und sie zum Shoppen geschickt. Das fanden sie klasse, auch wenn es sie ziemlich angestrengt hat. Bedacht hatten wir nämlich nicht, dass heute doch der “Sommer-Schluss-Verkauf” beginnt und entsprechend voll war es in der Innenstadt von Bremen. Hatte ich anfangs noch gehofft, auch noch ein wenig bummeln zu können, wurde ich schnell eines Besseren belehrt, denn die Mädels zog es ziemlich eilig wieder nach Hause. Kein Wunder, ihre Einkäufe waren ja auch erledigt. Aber gut, es war okay.

Ein mulmiges Gefühl habe ich trotz des gefundenen Knäuels vom Samstag immer noch hinsichtlich meines Tuches. Ich denke trotzdem, dass die Wolle nicht reichen wird. Es sind noch viel mehr Reihen, als ich gedacht hatte und mit 466 Maschen, Tendenz steigend, reicht die Wolle auch nicht für eben viele Reihen. Wenn ich das jetzt angefangene Knäuel verstrickt habe, sehe ich sicherlich klarer. Das Problem ist eben nur, dass es die Wolle nicht mehr gibt. Und dieses Tuch ist so aufwendig und mühsam gewesen, dass ich es nicht aufribbeln möchte, nur weil die Wolle nicht reicht. Es muss dann wohl eine andere Lösung her. Und in Zukunft werde ich mich bemühen müssen, meine Wolle zeitnaher zu verstricken oder ich muss so viele Knäuel kaufen, dass ich für alle Eventualitäten gerüstet bin. Immer nach dem Motto, lieber zehn zuviel, als auch nur eines zuwenig.

Meine bestellte Uru-Wolle scheint auch erst mit der zweiten Lieferung zu kommen. Oder ich bin vielleicht auch einfach nur zu ungeduldig. Einige Knäuel waren offensichtlich nicht geliefert worden, sie sind nachbestellt und die betroffenen Frauen müssen warten. Dabei bin ich doch schon so ungeduldig. Hab ich den Jammermodus nicht eigentlich eben abgestellt? Ist nicht mein Tag heute, deswegen geh ich jetzt auch duschen. Vielleicht bessert das meine Laune.

Das stand in der Zeitung

Sonntag, Juli 23rd, 2006

Osterholz-Scharmbeck (eb). Gestern am frühen Abend erschütterte ein Erdbeben den norddeutschen Raum. Das Beben mit einer Stärke von 7,2 auf der nach oben offenen Richter-Skala richtete wenig Schäden an. Polizeisprecher Detlef Kaldinski sagte, einige Bürger hätten besorgt angerufen, hätten aber gleich beruhigt werden können. Lediglich an den Quellseen hätte sich eine Klappe geöffnet und kaltes Wasser sei außerplanmäßig in die Seen geflossen. Das sei aber sogar von den Besuchern begrüßt worden.
Das Epizentrum des Bebens wurde am nördlichen Stadtrand lokalisiert. Bürgerbefragungen ergaben, das Kristin B. in ihrem Haus etwas gefunden hatte, dass das Beben ausgelöst hat. “Wir stehen solchen Phänomenen hilflos gegenüber. Das passiert immer mal wieder im Umkreis von stricksüchtigen Frauen und sehr selten auch Männern.”, sagte der bekannte Seismologe Professor Rainer Kind. “Diese Beben sind harmlos und die Stricksüchtigen wirken immer sehr entspannt und erleichert. Ich hoffe, dass sich in naher Zukunft eine Forschungsgruppe dieser Entwicklung annimmt. Beantragt habe ich die Gelder für diese Studie bereits”, so der bekannte Forscher weiter.
In der Tat ist es so, dass im Umkreis von Stricksüchtigen immer wieder starke Erdbeben auftreten. Den letzten Fall gab es vor gut einem halben Jahr in Darmstadt-Arheiligen, ein anderer Fall ist aus Taufkirchen bekannt. Kristin B. sagte zu dem Auslöser des Bebens. “Ich weiß gar nicht, was los ist. Natürlich habe ich das Beben gespürt. Schließlich war ich ja heilfroh, dass ich tatsächlich mich verzählt hatte und doch noch genügend Wolle für die Vollendung meines Tuches habe. Die Wolle gibt es schließlich nicht mehr. Und der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, war schon ziemlich groß. Aber mich deswegen jetzt gleich verantwortlich zu machen, nein, nein, da machen Sie sich das zu einfach.”
Nur wenige Stunden danach ließ sich ein ähnliches Erdbeben übrigens im Bremer Norden feststellen. Nachforschungen unserer Zeitung ergaben, dass dort in einem Garten sogenannte “Katzenwolle” fertig gesponnen wurde. Unsere Mitarbeiter waren bei Redaktionsschluss noch vor Ort unterwegs. Fachleute sagen aber schon, dass das Beben weiter größere Ausmaße hatte, als das Beben in Osterholz-Scharmbeck. Von Schäden an Gebäuden wurde bislang aber auch hier nichts berichtet.

Danke ….

Freitag, Juli 21st, 2006

… für den tollen Abend gestern. Es macht wirklich viel Spaß mit Euch. Und die Himbeerspeise mache ich auch gerne wieder ;-)

Heute früh war ich schon unterwegs als es noch kühl war. Ein Besuch im Woll-SB-Markt erwies sich als schweißtreibend, der Laden ist ziemlich warm. Ich hatte gehofft, dort noch ein Knäuel von der Wolle für mein Tuch zu ergattern, hatte aber leider kein Glück. Da kann ich nur hoffen, dass es trotzdem irgendwie hinkommt mit der Wolle oder ich muss mir einen anderen Rand einfallen lassen. Ärgerlich ist es auf jeden Fall.
Umsonst war der Besuch dann dort trotzdem nicht, denn ich fand eine superneue Idee, die ich am Wochenende ausprobieren werde. Das sieht witzig aus, ist aber im Endeffekt wieder nur etwas für halbverhungerte Models. Lasst Euch überraschen, was ich Euch zeigen werde.

Vorfreude

Donnerstag, Juli 20th, 2006

Heute abend treffen wir uns wieder zum Ufo-Stricken. Und es wird richtig voll, weil fast alle zugesagt haben und mehr… Klasse, ich freu mich, weil das immer so ein ganz entspannter Abend ist. Wir haben einfach Spaß miteinander, lachen viel, und stricken wenig ;-) Dafür nehme einige sogar lange Autofahrten in Kauf. Mädels, Ihr seid einfach super.

Und ich gehe jetzt und verschwinde in der Küche, die Himbeerspeise machen, auf die sich die Mädels schon so freuen …

Nix geht mehr …

Mittwoch, Juli 19th, 2006

Völlig gefrustet bin ich von diesem Tag heute. Da sitze ich am hellichten Nachmittag mitten in der Woche vor dem Fernseher und schaue einen wunderschönen Liebesfilm. Und schaffe nichts. Rein gar nichts. Keine Masche gestrickt, nichts gebastelt, nichts erledigt (außer dem notwendigen Einkauf und meiner Arbeit heute früh). Es ist einfach zu heiß. Dann hab ich meine Mutter angerufen, wollte ihr was vorjammern und: es geht ihr ganz genauso. Es ist einfach zu heiß.
Endlich hat es bei uns heute auch Zeugnisse und Ferien gegeben. Die Familie hat den restlichen Vormittag und einen Teil des Nachmittags am Badesee verbracht und sich auf dem kochendheißen Sand tatsächlich Brandblasen unter den Füßen gelaufen. Das ist fast unvorstellbar.

Und um diesen Tag jetzt wenigstens noch vor dem völligen Versagen zu retten, packe ich nun das Päckchen für die kranke Sockhaus-Inga, die bei diesem Wetter nun schon wochenlang im Krankenhaus liegen muss. Dann kann ich das morgen früh vor der Arbeit nämlich eben noch zur Post bringen - wenns noch halbwegs kühl ist.

Gerade gesehen

Mittwoch, Juli 19th, 2006

Deeply
Originally uploaded by wollkistchen.

Die junge Claire wird von ihrer Mutter aus Berlin auf eine einsame Insel fast am Ende der Welt gebracht. Dort soll sie wieder in ihr Leben zurückfinden, da sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre Karriere als Orchestermusikerin an den Nagel gehängt und sich vor der Welt verschlossen hat. Claire trifft schnell auf die seltsame Celia, die beginnt, dem verschlossenen Mädchen eine Geschichte zu erzählen. Lange zurückliegende Ereignisse hatten die Insel mit einem Fluch belegt. Ganz schnell zieht die Geschichte von der mutigen, lebenshungrigen Silly Claire in ihren Bann. Und es gibt Parallelen.

Merkwürdig eigentlich, dass ich anfange, Liebesgeschichten zu gucken. Sollte mir das zu denken geben? Nein, vermutlich nicht. Die Geschichte ist zauberhaft erzählt, voller wildromantischer Bilder für Menschen mit Hang zur rauen See. Nichts tiefsinniges, aber eine wunderbare, liebevoll erzählte Geschichte, wenn es draußen zu heiß ist und man einfach vor dem Fernsehen abhängen möchte.