Erleichterung gibt es bei uns nun endlich. Die Untersuchungen bei meinem Sohn ergaben keinen weiteren Anhaltspunkt auf einen Tumor im Hirn. Es wird jetzt also erst einmal nichts weiter passieren, wir handeln erst wieder, wenn sich nichts ändert oder es gar schlimmer wird. Auch wenn ich noch nicht wirklich beruhigt bin, bin ich natürlich froh, dass sich der böse Anfangsverdacht nicht bewahrheitet hat.
Heute feiern wir den 15. Geburtstag meiner Tochter. Ich stutzte schon ein wenig, als sie mir heute früh sagte, sie hätte die Hälfte bis 30 jetzt geschafft, das gäbe ihr zu denken, denn mit 30 sei man schließlich schon alt. Aber ich überwand mich dann doch zu einem Lächeln und sagte ihr, wir würden über das Thema Alter noch einmal in 15 Jahren reden. Sie ist ein wunderbares Mädchen und ich liebe sie über alles. Und ich bin froh, dass sie das auch weiß.
Weil man vor Weihnachten ja allen möglichen Unsinn noch gebrauchen kann, habe ich mir eine dicke Erkältung eingefangen. Ich war ziemlich lange davon verschont, aber sie quält mich dieses Mal recht heftig und das Fieber macht mich reichlich schlapp. Eigentlich hatte ich gehofft, jetzt endlich mal was auf die Reihe zu kriegen, aber ich bin nur schlapp und müde. Und es fängt an, mich fürchterlich zu nerven. Diese lustlose Phase hält für meine Begriffe schon viel zu lange an und ich vermisse meinen Elan. Immerhin konnte ich mich aufraffen, die ersten Unterlagen für meine Workshops beim Spinntreffen im nächsten Jahr vorzubereiten.
Nächste Woche Dienstag wird nun eine Brille in meinen Haushalt einziehen. Die Augenärztin war nun also der Meinung, eine Brille würde mir vieles erleichtern. Ich bin ja mal gespannt, es war allerdings schon sehr auffällig, um wieviel besser ich in der Praxis mit den entsprechenden Probegläsern sehen konnte. Nun habe ich mir eine ganz einfache Brille ausgesucht und bin schon sehr gespannt, wie ich damit zurecht komme.