Selten habe ich mich so gründlich informiert, bis ich mich entschieden hatte, einen Film anzusehen. Gestoßen war ich auf diesen Film durch ein Musik-Video der Gruppe Metallica, die Szenen aus dem Film verwendet. Neugierig geworden, habe ich geforscht, woher die Bilder kamen, weil ich mir so gar keinen Reim darauf machen konnte.
Da ich nicht wusste, was mich in diesem Film erwartet, habe ich erst den Artikel dazu bei Wikipedia gelesen.
Der Film ist, entgegen meiner Vermutung, weder brutal noch eklig. Und trotzdem auf eine ganz eigene und stille Weise unmenschlich und grausam. Und er gilt als der bislang einzige “wirkliche” Antikriegsfilm, weil er das Thema Krieg thematisiert, ohne dabei unterhaltsam zu sein. Auch das Ende ist in keiner Weise versöhnlich, sondern zeigt nur wieder und wieder die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges.
Ich fand den Film überraschend. Obwohl ich mich so eingehend damit beschäftigt hatte, war er völlig anders als ich vermutet hatte.
Eine Empfehlung, diesen Film anzusehen, gebe ich nicht. Jeder muss das für sich entscheiden. Die Geschichte des Filmes und des Buches zeigt aber, dass dieser Film diejenigen, die ihn gesehen haben, nicht unberührt lässt. Sehr interessante Artikel dazu findet man auch hier und hier.