Die Heldin des Romans heißt Cristin (so heiße ich auch), mit Nachnamen Bremer (in der Nähe von Bremen lebe ich), sie ist Goldspinnerin (Spinnen gehört auch zu meinen Hobbies und Von-Stroh-zu-Gold heißt mein Blog). Nein, ich ziehe daraus keine Schlüsse, es fiel mir nur auf.
Cristin lebt mit ihrem Mann in Lübeck und unterstützt ihn beim Betrieb einer gut laufenden Goldspinnerei. Kurz nach der Geburt ihrer kleinen Tochter stirb plötzlich ihr Mann und Cristin wird der Hexerei und des Gattenmordes angeklagt. Nach dem Todesurteil wird sie gerettet und kann fliehen. Nun gilt es, ihre Unschuld zu beweisen.
Nein, wirklich überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Über lange Strecken wird erzählt, ohne die Handlung voranzubringen. Und logisch ist die Geschichte nicht. Wer sich daran nicht stört, verbringt eine Weile Zeit mit einem historischen Roman, in dem es auch nur am Rande um spinnen, weben und sticken geht. Für die Zeit des Mittelalters geht mir alles viel zu glatt und zu unkompliziert, von der Mühsal des Lebens in dieser Zeit ist nichts zu spüren.
Ich möchte das Buch nicht behalten, wer bis zum Halloween-Abend, Mitternacht, kommentiert, kommt in den Lostopf und hat eine Chance, das Buch zu bekommen.