Zpagetti
Wer mich kennt, weiß, dass ich viele Dinge einfach nur umsetze, um heraus zu finden, wie etwas gemacht wird oder wie sich das Material anfühlt. So ist es in diesem Fall auch mit dem Zpagetti-Garn, einer Idee, die aus Holland stammt. Darüber habe ich an der einen oder anderen Stelle schon mal gelesen und so entstand die Idee, das unbedingt probieren zu müssen.
Beim Zugsocking nach Braunschweig (Bericht darüber folgt in Kürze, war nämlich sehr toll) habe ich mir dann eine Kone Zpagetti-Garn gegönnt. Dieses neue Garn besteht aus Abfällen der Textilindustrie, die bei der Herstellung von T-Shirts anfallen. Daraus werden Streifen gemacht, die mit sehr dicken Nadeln verstrickt oder verhäkelt werden und Taschen oder Körbe ergeben. Für andere Objekte ist es nur schlecht vorstellbar, weil das Garn sehr dick und verarbeitet auch sehr fest wird.
Ich habe mich entschieden, zur Häkelnadel zu greifen und einen Korb zu häkeln. Die Verarbeitung ist sehr mühsam und anstrengend, läuft aber, wenn man sich erst mal eingewöhnt hat. Erstaunlicherweise macht es dann sogar viel Spaß, weil das Arbeitsstück enorm schnell wächst. Das Bild vom fertigen Korb folgt dann entsprechend auch in den nächsten Tagen.








