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Das stand in der Zeitung

Osterholz-Scharmbeck (eb). Gestern am frühen Abend erschütterte ein Erdbeben den norddeutschen Raum. Das Beben mit einer Stärke von 7,2 auf der nach oben offenen Richter-Skala richtete wenig Schäden an. Polizeisprecher Detlef Kaldinski sagte, einige Bürger hätten besorgt angerufen, hätten aber gleich beruhigt werden können. Lediglich an den Quellseen hätte sich eine Klappe geöffnet und kaltes Wasser sei außerplanmäßig in die Seen geflossen. Das sei aber sogar von den Besuchern begrüßt worden.
Das Epizentrum des Bebens wurde am nördlichen Stadtrand lokalisiert. Bürgerbefragungen ergaben, das Kristin B. in ihrem Haus etwas gefunden hatte, dass das Beben ausgelöst hat. “Wir stehen solchen Phänomenen hilflos gegenüber. Das passiert immer mal wieder im Umkreis von stricksüchtigen Frauen und sehr selten auch Männern.”, sagte der bekannte Seismologe Professor Rainer Kind. “Diese Beben sind harmlos und die Stricksüchtigen wirken immer sehr entspannt und erleichert. Ich hoffe, dass sich in naher Zukunft eine Forschungsgruppe dieser Entwicklung annimmt. Beantragt habe ich die Gelder für diese Studie bereits”, so der bekannte Forscher weiter.
In der Tat ist es so, dass im Umkreis von Stricksüchtigen immer wieder starke Erdbeben auftreten. Den letzten Fall gab es vor gut einem halben Jahr in Darmstadt-Arheiligen, ein anderer Fall ist aus Taufkirchen bekannt. Kristin B. sagte zu dem Auslöser des Bebens. “Ich weiß gar nicht, was los ist. Natürlich habe ich das Beben gespürt. Schließlich war ich ja heilfroh, dass ich tatsächlich mich verzählt hatte und doch noch genügend Wolle für die Vollendung meines Tuches habe. Die Wolle gibt es schließlich nicht mehr. Und der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, war schon ziemlich groß. Aber mich deswegen jetzt gleich verantwortlich zu machen, nein, nein, da machen Sie sich das zu einfach.”
Nur wenige Stunden danach ließ sich ein ähnliches Erdbeben übrigens im Bremer Norden feststellen. Nachforschungen unserer Zeitung ergaben, dass dort in einem Garten sogenannte “Katzenwolle” fertig gesponnen wurde. Unsere Mitarbeiter waren bei Redaktionsschluss noch vor Ort unterwegs. Fachleute sagen aber schon, dass das Beben weiter größere Ausmaße hatte, als das Beben in Osterholz-Scharmbeck. Von Schäden an Gebäuden wurde bislang aber auch hier nichts berichtet.

6 Responses to “Das stand in der Zeitung”

  1. Knittaxa
    Juli 23rd, 2006 13:02
    1

    ^^ was soll man dazu sagen…?
    Grinsegrüße
    Knittaxa

  2. Cecie
    Juli 23rd, 2006 14:26
    2

    *kicher*

    sowas kommt von sowas, wenn strickdesigner zu literaten mutieren ;o)

    hab einen schönen sonntag!

    liebe grüsse, silke

  3. einfach-mann
    Juli 23rd, 2006 19:18
    3

    ..na jetzt hattest du mich aber erschreckt, bis ich geschnallt habe, was hier abging - ok, selber schuld, vielleicht wäre es gut wenn der Schuber losginge und über mich kaltes Wasser flösse, bei der Hitze sicherlich ein Vorteil…

    lG. e-m

  4. Sibylle
    Juli 23rd, 2006 22:09
    4

    *lach* Vielen Dank für diese tolle Story, Kristin! Weiter so!!! Freut mich, wenn du fröhlich bist.

    Ganz liebe Grüße von Sibylle, die jetzt auch kaltes Wasser braucht, *lach*

  5. Stephani
    Juli 24th, 2006 10:23
    5

    Grins ! Klasse geschrieben ….mu�te flei�ig schmunzeln.Von dem Stein der Erleichterung wegen der Katzenwolle hatte ich ja aschon gelesen. Nun auch bei Dir…. ist ja kein Wunder das es hier so unrihig in der Erde wird. Aber hier auf meinem Knust kriege ich davon n�scht mit;-). LG Stephani

  6. Buecher-undWollkistchen
    Juli 24th, 2006 19:43
    6

    Also nur mal zur Klarstellung: Erschrecken wollte ich niemanden!

    Liebe Grüße
    Kris

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